Integrative Psychotherapie, Beratung und Coaching

Mein Ansatz

Mindmap zu Konzepten der Psychotherapie
Arbeitsansatz - Konzepte der Psychotherapie

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite ich nach einem integrativen Ansatz. 

 

Das bedeutet: Psychisches Erleben wird nicht aus einer einzelnen theoretischen Perspektive heraus verstanden, sondern als Zusammenspiel unterschiedlicher psychologischer Schulen, Entwicklungslinien und wissenschaftlichen Zugängen. 

 

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Methode, sondern das Verstehen von zusammenhängen: zwischen Biographie, Emotion, Körper, Beziehung und Kontext. 

 

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Im Zentrum meiner Arbeit steht ein Menschenbild, das den Menschen nicht auf Symptome oder Diagnosen reduziert. 

 

Psychisches Erleben wird verstanden als Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Ebenen: 

 

  • kognitive Ebene (Gedanken, Bewertungen, innere Überzeugungen)
  • Emotionale Ebene (Gefühle, Affekte, emotionale Muster)
  • Körper- und Nervensystem (Stressreaktionen, Regulationen, Anspannung)
  • Biografische Ebene (Erfahrungen, Prägungen, Beziehungsgeschichte)
  • Systemische Ebene (Beziehungen, Familie, Arbeit, soziale Kontexte)
  • Existentielle Ebene (Werte, Sinn, Orientierung, Selbstverständnis)

Diese Ebenen sind nicht starr oder hierarchisch. Sie wirken gleichzeitig und beeinflussen sich gegenseitig. Je nach Situation steht jedoch eine Ebene stärker im Vordergrund.

 

Symptome werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang dieser Ebenen verstanden. Sie sind häufig Ausdruck innerer Anpassungsprozesse, die unter bestimmten Bedingungen entstanden sind und heute möglicherweise nicht mehr ausreichend tragen. 

 

 

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Wie sich das Verständnis psychischer Prozesse entwickelt hat

Das heutige psychologische Denken ist Ergebnis einer langen wissenschaftlichen Entwicklung. Unterschiedliche Schulen haben jeweils zentrale Aspekte menschlichen Erlebens in den Fokus genommen und damit das Verständnis psychischer Verständnisse erweitert. 

 

Diese Entwicklung reicht von philosophischen Grundfragen über die frühe Experimentalpsychologie bis hin zu modernen psychotherapeutischen Verfahren. 

 

Dazu gehören insbesondere: 

  • die Frage nach Bewusstsein und Wahrnehmung in der frühen Psychologie
  • die Untersuchtung von Verhalten im Verhältnis zur Umwelt
  • die Bedeutung innerer kognitiver Prozesse
  • die Rolle unbewusster Dynamiken und Beziehungserfahrungen
  • die Bedeutung sozialer und systemischer Kontexte

Diese Perspektiven stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern bilden zusammen ein zusammenhängendes Verständnig psychischer Wirklichkeit. 

 

zum Artikel  "Die Entwicklung psychologischer Schulen und Strömungen - Von philosophischen Grundfragen zur modernen Psychotherapie"

  


Zentrale psychologische Strömungen

Psychodynamische Perspektive

Im Zentrum stehen unbewusste Prozesse, frühe Beziehungserfahrung und innere Konfliktdynamiken. 

Wichtige Weiterentwicklungen sind: 

  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Objektbeziehungstheorie
  • Bindungstheorie
  • Selbstpsychologie
  • Mentalisierung
  • körperpsychotherapeutische Ansätze (Yoga, Meditation, Focusing)

Diese Perspektive ist besonders relevant für das Verständnis von Beziehungsmustern, emotionaler Tiefe und biografischer Prägungen. 

 

 

Verhaltenstherapeutische Perspektive (insb. die 3. Welle)

Hier stehen Lernen, Verhalten, Gedanken und Emotionsregulation im Mittelpunkt.

Moderne Weiterentwicklungen umfassen: 

  • Schematherapie
  • Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT)
  • Mindfulness-Based Stress REduction (MBSR)
  • Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
  • Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP)

Diese Ansätze verbinden kognitive, emotionale und achtsamkeitsbasierte Elemente und ermöglichen konkrete Veränderungsprozesse im Alltag. 

 

Systemische Therapie

Der Mensch wird im Kontext seiner Beziehungen, Rollen und sozialen Systemen verstanden. Hier kommt es v.a. auf die Wechselbeziehungen an. 

Im Fokus stehen:

  • Kommunikationsmuster
  • Wechselwirkungen im System
  • Beziehungsgestaltung
  • Kontextabhängigkeit von Verhalten

 

Humanistische und existenzielle Perspektive

Diese Perspektive betont Sinn, Entwicklung und emotionale Erfahrung. 

Zentrale Ansätze:

  • Logotherapie und Existenzanalyse
  • Personzentrierte Therapie
  • Emotionsfokussierte Psychotherapie
  • körperorientierte Verfahren

KÖrper, Emotion und Nervensystem

Psychisches Erleben ist immer auch körperlich verankert. 

Je nach situation werden unterschiedliche Ebenen einbezogen:

  • Stress- und Nervensystemregulation / Polyvagaltheorie
  • Körperwahrnehmung
  • Atemarbeit
  • erfahrungsorientierte Verfahren

Diese Ebene ist besonders relevant bei Belastung, Trauma und chronischer Anspannung. 

Integrative Arbeitsweise

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie richtet sich meine konkrete Arbeit nicht nach einem festen Schema, sondern nach der jeweiligen Situation. 

Je nach Thema und Persönlichkeit können unterschiedliche Schwerpunkte im Vordergrund stehen und sinnvoll zusammen ergänzend eingesetzt werden oder auch im Vordergrund stehen: 

  • biografische und bindungsorientierte Arbeit
  • kognitive (Um-)Strukturierung und Einordnung
  • emotionale Verarbeitung (z.B. auch mit EMDR, Hypnose)
  • systemische Perspektiven
  • körperorientierte Regulation (Focusing, Yoga, Meditation)

Ziel ist es, ein jeweils passendes Verständnis und Vorgehen zu entwicklung, das der individuellen Situation gerecht wird. 

 

Mein Ansatz ist integrativ und orientiert sich an Erkenntnissen verschiedener psychologischer und psychotherapeutischer Schulen. Die konkrete Arbeit erfolgt dabei nicht entlang einer einzelnen Theorie, sondern auf Grundlage eines individuellen Verständnisses der jeweiligen Situation. 

 

 

Neben Interventionen aus den Grundkonzepten insb. Ansätze aus der sogenannten "Dritten Welle" der Verhaltenstherapie

  • Interventionen aus der kognitiven Verhaltenstherapie
  • Schematherapie
  • Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) mit Skillstraining
  • Acceptance and Commitment Therapy (ACT)
  • Mindfulness-Based Stress Redukciont)
  • körperorientierte Therapie mit Yoga und Meditation
  • Focusing
  • EMDR
  • Hypnose

Fokus: Gedanken, Verhalten, Emotionsregulation, konkrete Veränderungsprozesse

Verknüpfung zum Behandlungsspektrum

Der Ansatz bildet die Grundlage für alle Themenbereiche meines schwerpunktmäßigen Behandlungsspektrums:

  • Stress & Erschöpfung
  • Trauma & Belastung
  • Angst, Panik & innere Unruhe
  • Selbstwert und Selbstvertaruen, Selbstbewusstsein und Identität
  • Beziehungen & Bindung
  • Kommunikation & KOnflikte
  • Resilienz & Selbstführung
  • Führung, Entscheidung & hohe Verantwortung

→ mehr zum Behandlungsspektrum


Ziel meiner Arbeit

Ziel ist kein standardisiertes Vorgehen, sondern ein differenziertes Verständnis der individuellen Situation. 

 

Im Zentrum stehen:

  • das Verstehen innerer Zusammenhänge und individueller Dynamiken
  • die Einordnung von Symptomen im Kontext
  • die Förderung von Stabilität und Entwicklung
  • die Erweiterung von Handlungsspielräumen
  • die Entwicklung von Selbstregulation
  • die Veränderung belastender Muster
  • die Stärkung von Handlungsspielräumen
  • die Verbesserung von Beziehungen
  • die Klärung von Orientierung und Sinn

 


Kontakt und Begleitung

Sie finden mich in Spenge, Bielefeld sowie online.

Wenn Sie Fragen haben, ob eine Zusammenarbeit für Sie sinnvoll ist, setzen Sie sich für ein erstes unverbindliches Gespräch gerne mit mir in Verbindung, um Orientierung zu finden. 

Foto der Inhaberin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Claudia Frenz
Coach, Heilpraktikerin Psychotherapie und Psychologische Beraterin in Bielefeld, Spenge und online

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PRIVATPRAXIS

Claudia Frenz

mobil:  01525 3966910

email: [email protected]

 

Jahnstr. 45 

32139 Spenge (Lenzinghausen)

 

 

Quellenhofweg 129a

33617 Bielefeld Gadderbaum (Bethel)