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Eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (KPTBS) beschreibt eine Traumafolgestörung, die nach wiederholten oder langanhaltenden traumatischen Erfahrungen entsteht. Im Unterschied zur Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) umfasst die Komplexe PTBS neben den bekannten traumabezogenen Beschwerden zusätzliche Auswirkungen auf die Emotionsregulation, das Selbstbild und die Beziehungsgestaltung.
Die KPTBS wurde mit der Einführung der ICD-11 als eigenständiges Störungsbild aufgenommen. Sie berücksichtigt damit, dass sich traumatische Erfahrungen nicht nur in belastenden Erinnerungen oder einer anhaltenden Alarmbereitschaft zeigen können, sondern auch langfristig beeinflussen können, wie Menschen sich selbst, andere Menschen und Beziehungsgestaltung erleben.
Wichtig ist: Eine komplexe PTBS entsteht nicht allein durch ein belastendes Ereignis. Entscheiend ist das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, wie zum Beispiel die Art und Dauer der Belastug, die persönliche Lebensgeschichte, vorhandene Ressourcen und unterstützende Beziehungen, oder eben geraded auch fehlende unterstützende Beziehungen.
Diese Seite gibt einen Überblick darüber, was eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung bedeutet, wie sie entstehen kann, welche Auswirkungen möglich sind und welche therapeutische Möglichkeiten bestehen.
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Eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (KPTBS oder CPTSD) beschreibt eine Form der Traumafolgestörung, die insbesondere mit wiederholten oder länger andauernden traumatischen Erfahrungen verbunden ist.
Während bei einer PTBS in der Regel ein einzelnes oder klar abgrenzbares traumatisches Ereignis im Vordergrund steht, berücksichtigt die KPTBS zusätzlich die langfristigen Auswirkungen und Belastungen, denen eine Person über längere Zeit ausgesetzt war.
Nach der ICD-11 umfasst die KPTBS die Symptome einer PTBS und zusätzlich drei weitere Bereiche:
Diese zusätzlichen Bereiche können sich darauf auswirken, wie Menschen sich selbst wahrnehmen, mit Emotionen umgehen und Nähe oder Vertrauen in Beziehungen (Beziehungstyp, Bindungsmuster) erleben.
Eine komplexe PTBS beschreibt dabei keine persönliche Schwäche oder mangelndes Anpassungsfähigkeit. Viele Reaktionen können im Zusammenhang mit früheren Schutz. und Bewältigungsstrategien (Siehe mehr zum Ansatz der Schematherapie) verstanden werden, die in belastenden Situationen hilfreich waren, heute der Person aber hinderlich sind. Diese Hinderlichkeit ist in den meisten Fällen nicht erstmal nicht bewusst.
Eine Übersicht über verschiedene Traumafolgestörungen und deren diagnostische Einordnung finen Sie auf der Seite Traumafolgestörungen nach ICD-10 und ICD-11.
Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer Traumafolgestörung. Gleichzeitig können anhaltende Übererregung, innere Unruhe, Vermeidung, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht mehr richtig bei sich zu sein, Hinweise darauf sein, dass ein Erlebnis weiterhin nachwirkt. Wenn Sie klären möchten, ob traumatherapeutische Begleitung in Ihrer Situation sinnvoll sein könnte, finden Sie hier weitere Informationen zu meinem Angebot.
Mehr zur TraumatherapieEine komplexe posttraumatische Belastungsstörung entsteht im Zusammenhang mit wiederholten oder langanhaltenden traumatischen Erfahrungen. Besonders relevant sind Situationen, in denen eine Person über längere Zeit einer Belastung ausgesetzt ist und nur begrenzte Möglichkeiten erlebt, sich zu schützen oder Unterstützung zu erhalten. Die Belastung bezieht sich dabei nicht "nur" auf körperliches Erleben sondern v.a. auch seelische Beeinträchtigungen.
Dabei können verschiedene Erfahrungen eine Rolle spielen:
Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer komplexen PTBS. Die Auswirkungen hängen immer von der individuellen Situation, den vorhandenen Ressourcen und der persönlichen Verarbeitung ab.
Mehr über die unterschiedlichen Formen trauamtischer Erfahrungen finden Sie auf der Seite Trauma.
In der Traumaforschung wird häufig zwischen Trauma Typ I und Trauma Typ II unterschieden.
Ein Trauma Typ I beschreibt meist ein einzelnes, plötzlich eintretendes Ereignis, z. B. einen Unfall oder eine einmalige Gewalterfahrung.
Ein Trauma Typ II bezeichnet dagegen wiederholte oder länger andauernde traumatische Belastungen.
Dazu gehören z. B.
Bei solchen Erfahrungen geht es häufig nicht nur um das einzelne Ereignis, sondern um die langfristige Anpassung an eine belastende Lebenssituation.
Gerade bei frühen oder wiederholten Belastungen können Themen wie Sicherheit, Vertauen, Selbstwert ud Beziehungsgestaltung eine besondere Bedeutung bekommen.
Weitere Zusammenhänge finden Sie unter Bindungs- und Entwicklungstrauma.
Die Symptome einer komplexen PTBS umfassen die bekannten Merkmale einer PTBS und zusätzliche Bereiche, die das innere Erleben und zwischenmenschliche Beziehungen betreffen.
Nicht jede Person erlebt alle beschriebenen Bereiche. Die Ausprägung und Bedeutung einzelber Symptome sind individuelle unterschiedlich.
Wie bei einer PTBS können auch bei einer KPTBS traumabezogenen Symptome auftreten.
Dazu gehören:
Diese Reaktionen entstehen, wenn das Schutzsystem weiterhin empfindlich auf bestimmte Reize reagiert, die mit früheren Erfahrungen verbunden sind.
Eine ausführliche Beschreibung der Symptomatik finden Sie unter Posttraumatische Belastungsstörung.
Traumatische Erfahrungen können sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Ein umfassendes Verständnis entsteht, wenn auch die Zusammenhänge zwischen Körper, Nervensystem, Beziehungen und persönlichen Ressourcen betrachtet werden.
Trauma verstehenEin zentraler Bereich der KPTBS betrifft den Umgang mit intensiven Gefühlen.
Betroffene berichten häufig von
Solche Reaktionen können im Zusammenhang mit früheren Erfahrungen verstanden werden, in denen die eigenen Gefühle möglicherweise schwer einzuordnen oder zu wenig begleitet waren bis dahin, dass eigene Reaktionen und Gefühle im Umfeld nicht erwünscht waren.
Therapeutische Arbeit kann dabei unterstützen, eigene Rekationen besser zu verstehen und neue Möglichkeiten der Regulation zu entwickeln.
Eine komplexe PTBS kann auch beeinflussen, wie Menschen sich selbst wahrnehmen.
Häufig geht es um
Diese Wahrnehmungen entstehen häufig im Zusammenhang mit früheren Erfahrungen und sind nicht einfach Ausdruck persönlicher Eigenschaften.
Ein therapeutischer Prozess kann helfen, diese inneren Muster besser zu verstehen und neue Perspektiven auf die eigene Person zu entwickeln. Sehr wichtig ist auch, zu erkennen, dass sich betroffene Personen in der Regel in Bewältigungsstrategien bewegen, was im Alltag oft hinderlich ist. Psychologisch spricht man hier von "dysfunktionalen" Mustern und / oder Strategien.
auf der Seite Traumatherapie finden Sie weitere Informationen zu einer Therapie (beachten Sie bitte hierbei, dass ich als Heilpraktikerin für Psychothrerapie eine Privatpraxis führe) und unter Ansatz finden Sie weitere Informationen, wie ich arbeite
Eine komplexe PTBS kann auch die Art beeinflussen, wie Beziehungen erlebt und gestaltet werden. Besonders wenn belastende Erfahrungen in wichtigen Beziehungen entstanden sind, können Themen wie Vertrauen, Nähe und Sicherheit eine besondere Bedeutung bekommen.
Mögliche Herausforderungen sind
→ weitere Informationen zu Bindungstypen und Bindungstheorie
Frühe Beziehungen spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Sicherheit, Vertrauen und Selbstregulation. Kinder entwickeln die Fähigkeit, Gefühle zu verstehen und zu regulieren, zunächst in Beziehungen mit anderen Menschen.
Wenn wichtige Bezugspersonen wiederholt nicht verfügbar, unberechenbar oder selbst eine Quelle von Angst und Belastung sind, kann dies die Entwicklung von Sicherheitsgefühl und Beziehungserwartungen negativ beeinflussen.
Dabei geht es nicht darum, einzelne Erfahrungen nachträglich noch negativ zu bewerten oder Schuld zuzuschreiben. Entscheidend ist das Verständnis dafür, wie Menschen lernen, mit ihrer Umwelt umzugehehen, welche Rolle Erlebtes dabei spielt, und sich "neu aufzustellen". Hiermit meine ich insbesondere, dass das, was Sie in der Vergangenheit gelernt haben, wie Sie mit Situationen umgegangen sind, durchaus seine Berechtigung hatte, um in den jeweiligen Situation "zu überleben" oder in Ihrem Umfeld / mit Ihremfeld zurecht zu kommen, die Ihnen allerdings heute "im Wege stehen", Sie hindern. Wichtig ist, zu erkennen, dass dies in der Regel dysfunktionale Muster sind, die es gilt, neu zu betrachten. Und auch bewusst wahrzunehmen, dass Sie heute, als erwachsener Mensch, ganz andere Möglichkeiten haben, als Sie damals als Kind hatten, und heute neu und selbst entscheiden können und dürfen.
Auch ein Punkt, der hin und wieder eine Frage ist - es geht nicht darum, "in der Vergangenheit herumzustochern", wenn Sie nicht zu tief in die Vergangeheit eintauchen möchten - es geht darum, zu erkennne, dass frühere Situationen geprägt haben und heute nachwirken und blockieren.
Mögliche Auswirkungen
Die Bindungstheorie nach Bowlby beschreibt, wie frühe Beziehungserfahrungen die Entwicklung innerer Vorstellungen über Sicherheit und Beziehungen beeinflussen können. Weitere Informationen finden Sie unter Bindungstheorie nach Bowlby.
Die Verbindung zwischen frühen Erfahrungen, Bindung und späteren Belastungsmustern wird auf der Seite Zusammenhang zwischen Trauma, Bindung und Resilienz vertieft.
Traumatische Erfahrungen könenn nicht nur Erinnerungen und Gedanken beeinflussen, sondern auch körperliche Reaktionen hinterlassen.
Das autonome Nervensystem steuert viele automatische Prozesse wie Aktivierung, Entspannung, Herzschlag und Stressreaktionen. Nach länger andauernden Belastungen reagiert das Schutzsystem häufig auf Reize.
Betroffenen erleben dann häufig
schnelle innere Anspannung
kaum Entspannung
starke körperliche Reaktionen auf bestimmte Situationen
ein Gefühl ständiger Wachsamkeit
Diese Reaktionen sind nicht bewusst gesteuert. Sie können als Ausdruck eines Schutzsystems verstanden werden, das gelernt hat, besonders aufmerksam auf mögliche Gefahren zu reagieren. Oft kommt es heir auch zu Aussagen "theoretisch weiß ich das"... DIe Diskrepanz besteht hier in der unbewussten Schutzeraktion und der kognitiven Bewertung der eigentlichen Situation heute.
Ein wichtiger Bestandteil therapeutischer Arbeit kann deshalb sein, wieder mehr Sicherheit im eigenen Sein und Regulationsfähigkeit zu entwickeln.
Weitere Informationen finden Sie unter Trauma und Nervensystem und zur Polyvagaltheorie nach Porges.
Komplexe Traumafolgen entstehen häufig im Zusammenspiel von Erfahrungen, Bindung, Körper und innerer Regulation. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge kann helfen, eigenen Reaktionen einzuordnen.
Zusammenhänge verstehenDie Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (KPTBS) gehören beiden zu den Traumafolgestörungen.
Die PTBS umfasst vor allem:
Die KPTBS beinhaltet diese Bereiche ebenfalls und berücksichtigt zusätzlich
Der wesentliche Unterschied liegt daher nicht darin, dass eine Form "schlimmer" ist als die andere. Vielmehr beschreibt die KPTBS zusätzliche Auswirkungen, die insbesondere nach wiederholten oder langanhaltenden Belastungen auftreten können.
DIe Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung ist in der ICD-11 als eigenständige Diagnose beschrieben.
Eine diagnostische Einschätzung berücksichtigt verschiedene Aspekte:
Eine fachliche Einschätzung betrachtet immer die gesamte persönliche Situation. Einzelne Merkmale oder Erfahrungen allein bedeuten nicht automatisch eine Diagnose.
Unabhängig von der Diagnosestellung haben natürlich auch einzelne Merkmale oder Erfahrungen ihre Berechtigung und sollten unbedingt behandelt werden, damit Sie Linderung im Leidensdruck bekommen.
Die Einordnung verschiedener Traumafolgestörungen finden Sie unter Traumafolgestörungen nach ICD-10 und ICD-11.
Die Behandlung komplexer Traumafolgen orientiert sich an Ihrer individuellen Situation und erfolgt häufig schrittweise.
Ein wichtiger ertser Schritt ist der Aufbau von Sicherheit und Stabilität. Gerade bei langanhaltenden Belastungserfahrungen kann es hilfreich sein, zunächst Fähigkeiten im Umgang mit Stress, Gefühlen und Körperreaktionen zu entwickeln.
mehr Informationen zu meinem Behandlungsansatz finden Sie auf der Seite Ansatz
Stabilisierung bedeutet, mehr innere Sicherheit und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Belastung aufzubauen.
Dazu gehören:
Je nach individueller Situation können unterschiedliche therapeutische Ansätze eingesetzt werden.
Hierzu gehören
Die Auswahl orientiert sich daran, welche Themen im Vordergrund stehen und welche Form der Unterstützung für Sie am besten zugänglich ist und wo Sie für sich den meisten Nutzen heraus nehmen.
Weitere Informationen finden Sie unter
→ Therapeutische Ansätze bei Trauma (Seite folgt)
Traumatische Erfahrungen können auch über den Körper spürbar bleiben. Körperorientierte Verfahren spielen eshalb eine ergänzende Rolle, insbesondere wenn es darum geht, Körperwahrnehmung und Regulation zu stärken.
Dabei sind hilfreich:
Wichtig ist eine traumasensible Gestaltung, bei der Sicherheit und individuelle Grenzen berücksichtigt werden.
Mehr dazu finden ie Sie unter Trauma und Yogatherapie
Eine komplexe PTBS beschreibt langfristig entwickelte Schutz-, Abwehr- und Anpassungsmuster (Bewältigungsstrategien). Diese Muster können verstanden und therapeutisch bearbeitet werden.
Veränderung bedeutet nicht, dass vergangene Erfahrungen ungeschehen gemacht weren oder vergessen werden. Es geht vielmehr darum:
Der persönliche Verlauf ist individuell. Unterstützung, stabile Beziehungen und ein passender therapeutischer Rahmen können wichtige Faktoren im Veränderungsprozess sein.
→ mehr zu Traumatherapie
Wenn frühere belastende Erfahrungen weiterhin das eigene Erleben, Beziehungen oder den Alltag beeinflussen, kann einen psychotherapeutische Begleitung dabei unterstützen, Zusammenhänge zu verstehen und neue Umgangsmöglichkeiten zu entwickeln.
In meiner Arbeit steht zunächst das gemeinsame Verstehen im Mittelpunkt:
Weitere Informationen finden Sie unter
→ Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz (Einzeltherapie)
Traumafolgen betreffen oft mehrere Ebenen gleichzeitig - das Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus), Körper, Gefühle, Selbstbild, Beziehungen, Schutzmuster, manchmal auch Erinnerungen und Sprache. Deshalb geht es in der therapeutischen Arbeit meist nicht nur darum, "über das Erleben zu sprechen". Häufig stehen zunächst Verstehen, Stabilisierung, Sicherheit, Selbstregulation und ein behutsamer Umgang mit dem, was das System "gelernt" hat, im Vordergrund.
Je nach Situation kann therapeutisch u. a. wichtig sein:
Dabei gibt es nicht den einen Weg für alle. Einige Betroffene brauchen vor allem Orientierung und Stabilisierung, andere möchten ihre Symptomatik diagnostisch besser verstehen, wieder andere wollen tiefer an chronischen Bezeihungs- und/ oder Traumadynamiken arbeiten. Entscheidend ist, dass die Unterstützung zum tatsächlichen Belastungsbild, zu Ihrem Erleben, passt - und nicht nur zu einem einzelnen Begriff.
Wenn Sie sich in Themen wie Trauma, chronischer Anspannung, Triggern, Dissoziation, Bindungsunsicherheit, Beziehungsunsicherheit oder komplexen Traumafolgen wiederfinden, kann es sinnvoll sein, dies in einem professionellen Rahmen genauer einzuordnen. Im Zentrum steht dann nicht nur die Frage nach einer Diagnose, sondern auch die Frage, welche Schutzmuster entstanden sind, wie ihr Nervensystem heute reagiert und was Ihnen helfen kann, wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum zu gewinnen.
Ich habe mich in meiner Arbeit dafür entschieden, verschiedene Ansätze als Basis zu nutzen, um auf allen drei Ebenen - Kopf, Herz und Bauch - arbeiten zu können, körperlich, emotional und mental.
Ansätze, mit denen ich gute Erfahrungen in der Traumatherapie gemacht habe, sind
Ein Trauma ist ein Erlebnis von außergewöhnlicher Bedrohung, welches noch nach Jahren körperliche und seelische Symptome hinterlässt. Das Trauma kann in der Kindheit oder auch als Erwachsener erlebt worden sein. Unterschieden wird zwischen Typ-I und Typ II (komplexe Traumatisierung) Traumatisierung, welche sich in Zeitdauer, Schweregrad und Auswirkungen auf die Person unterscheiden. Wurde das Trauma in der Kindheit erlebt, spricht man von Bindungs- und Entwicklungstrauma (Bessel van der Kolk). - Ich arbeite in der Traumatherapie auf drei Ebenen - emotional, kognitiv/mental und körperlich. Hierzu nutze ich EMDR, Yogatherapie, insb. Pranayama, Schematherapie, Ego States/Teiletherapie, Hypnotherapie und die Arbeit mit dem inneren Kind.
Wenn Sie sich in Beschreibungen wie chronischer Alarmbereitschaft, Triggern, Dissoziation, Scham, Beziehungsunsicherheit oder tiefer Erschöpfung nach belastenden Erfahrungen wiedererkennen, kann es hilfreich sein, diese Dynamiken nicht allein tragen zu müssen.
zu den Leistungen Einzeltherapie, Paartherapie finden Sie hier weitere Informationen oder
nehmen über die email [email protected] oder über das Formular Kontakt zu mir auf
wo Sie mich finden...
Sie finden mich für Präsenztermine in meiner Praxis in Spenge oder in Bielefeld. Ergänzend können Termine im Verlauf auch auch online statt finden.
PRIVATPRAXIS
Claudia Frenz
mobil: 01525 3966910
email: [email protected]
Jahnstr. 45
32139 Spenge (Lenzinghausen)
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in Kürze mehr zu
KPTBS steht für Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung. Sie beschreibt eine Traumafolgestörung, die nach wiederholten oder langanhaltenden traumatischen Erfahrungen entstehen kann. Neben typischen PTBS-Symptomen können zusätzlich Schwierigkeiten mit Emotionsregulation, Selbstbild und Beziehungen auftreten.
Eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung ist eine Form der Traumafolgestörung, die insbesondere mit langfristigen oder wiederholten Belastungserfahrungen verbunden sein kann. Sie betrifft nicht nur belastende Erinnerungen, sondern kann auch beeinflussen, wie Menschen sich selbst wahrnehmen, Gefühle regulieren und Beziehungen gestalten.
Eine PTBS umfasst vor allem Symptome wie Wiedererleben, Vermeidung und anhaltende innere Alarmbereitschaft. Eine KPTBS beinhaltet diese Merkmale ebenfalls und berücksichtigt zusätzlich Schwierigkeiten mit Emotionsregulation, Selbstbild und Beziehungsgestaltung, die insbesondere nach länger andauernden Belastungen auftreten können.
Zu den möglichen Symptomen einer komplexen PTBS gehören typische PTBS-Symptome wie belastende Erinnerungen, Vermeidung und innere Alarmbereitschaft. Zusätzlich können Schwierigkeiten mit der Regulation von Gefühlen, ein negatives Selbstbild sowie Herausforderungen in Beziehungen auftreten.
Eine KPTBS kann im Zusammenhang mit wiederholten oder langanhaltenden traumatischen Erfahrungen entstehen. Besonders relevant können Situationen sein, in denen eine Person über längere Zeit Belastungen ausgesetzt war und wenig Möglichkeiten für Schutz oder Unterstützung erlebt hat. Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer KPTBS.
Frühe Beziehungserfahrungen können die Entwicklung von Sicherheit, Vertrauen und Selbstregulation beeinflussen. Belastende Beziehungserfahrungen können sich deshalb auf spätere Beziehungsmuster und den Umgang mit Gefühlen auswirken. Diese Zusammenhänge werden unter anderem im Bereich Bindungs- und Entwicklungstrauma betrachtet.
Die Behandlung einer komplexen PTBS orientiert sich an der individuellen Situation. Häufig stehen zunächst Stabilisierung und der Aufbau von Sicherheit im Mittelpunkt. Je nach Bedarf können verschiedene therapeutische Ansätze eingesetzt werden, beispielsweise Traumatherapie, EMDR, Schematherapie, DBT oder körperorientierte Verfahren.
Eine komplexe PTBS kann sich durch geeignete Unterstützung verändern. Ziel therapeutischer Arbeit ist nicht, vergangene Erfahrungen ungeschehen zu machen, sondern einen besseren Umgang mit Erinnerungen, Gefühlen und Reaktionsmustern zu entwickeln und neue Erfahrungen von Sicherheit aufzubauen.
Heilpraktikerin für Psychotherapie inSpenge, Bielefeld und online. Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz, psychologische Beratung, Resilienz, Stressbewältigung, Burnoutprävention, Paartherapie und Traumatherapie.
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