"Jede unserer Einstellungen kann uns Probleme
bereiten oder aber dazu beitragen,
dass wir glücklicher werden. "
- Yoga-Sutra 1.5 -
Einzeltherapie - Ihre persönliche Begleitung für mehr Klarheit und innere Stärke
Burnou beschreibt einen Zustand umfassender körperlicher, emotionaler und mentaler Erschöpfung, der sich häufig über einen längeren Zeitraum entwickelt. Der Begriff Burnout steht heute insbesondere im Zusammenhang mit chronischer beruflicher Belastung und beschreibt nach der Einordnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein arbeitsbezogenes Phänomen.
In meiner Arbeit geht es neben beruflichen Themen auch über private persönliche Themen, die durchaus auch in eine Erschöpfung führen können.
Eine Entwicklung hin zu Burnout entsteht selten durch einen einzelnen Auslöser. Häufig wirken verschiedene Faktoren zusammen: hohe Anforderungen, fehlende Regeneration, persönliche Bewertungsmuster und individuelle Strategien im Umgang mit Belastung.
Gerade Menschen mit hoher Verantwortung - z. B. Führungskräfte, Geschäftsführer:innen, Unternehmer:innen oder Selbständige - verfügen häufig über ausgeprägte Leistungsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Gleichzeitig kann es dadurch schwieriger werden, eigene Belastungsfrenzen rechtzeitig wahrzunehmen. Und ihnen dann auch noch Raum zu geben...
Auf dieser Seite erfahren Sie, was Burnout bedeutet, wie Erschöpfungsprozesse entstehen und welche Rolle persönliche Muster, innere Antreiber und frühere Erfahrungen dabei spielen.
Burnout - häufig auch Burnoutsyndrom genannt - bezeichnet einen Zustand ausgeprägter Erschöpfung, der im Zusammenhang mit länger anhaltender beruflicher Belastung entstehen kann.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet Burnout in der ICD-11 als berufsbezogenes Phänomen ein. Burnout wird dort nicht als eigenständige psychische Erkrankung beschrieben, sondern als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden konnte.
In wissenschaftlichen Beschreibungen werden insbesondere drei Bereiche häufig genannt:
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer vorübergehenden Erschöpfung nach einer belastenden Phase und eine, längerfristigen Erschöpfungsprozess. Bei Burnout verändert sich häufig die Fähigkeit zur Erholung: Belastung wird nicht mehr ausreichend ausgeglichen, und bisher hilfreiche Bewältigungsstrategien reichen zuehmend weniger aus.
Möchten Sie Ihre persönliche Situation besser verstehen?
Ein erstes Gespräch kann dabei helfen, Ihre aktuelle Situation einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu betrachten.
Für Fragen setze Sie sich gerne vorab mit mir in Verbindung
unter Kontakt oder
weiter unten auf der Seite über die buttons oder direkt
per mail an [email protected], gerne natürlich auch per Telefon unter 01525 3966910
Burnout entwickelt sich meist schrittweise oder chronisch. Es entsteht häufig aus einem Zusammenspiel zwischen äußeren Anforderungen, individuellen Ressourcen und der persönlichen Verarbeitung von Belastungen.
Nicht allein die Anzahl der Aufgaben entscheidet darüber, wie belastend eine Situation erlebt wird. Eine wichtig ist auch:
Ein hohes Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft sind grundsätzlich keine problematischen Eigenschaften. Sie sind wichtige Ressourcen im beruflichen und persönlichen Leben.
Belastend kann es werden, wenn:
Der menschliche Organismus verfügt über komplexe Regulationsmechanismen, um mit Anforderungen umzugehen. Stress aktiviert Energie, erhöht Aufmerksamkeit und unterstützt die Bewältigung von Herausforderungen.
Diese Aktivierung ist sinnvoll, wenn Belastungs- und Erholungsphasen miteinander wechseln.
Schwierig wird es, wenn Anspannung dauerhaft bestehen bleibt und Regeneration nicht mehr ausreichend gelingt.
Chronische Belastung kann sich auswirken auf:
Die Verläufe und Symptome variieren. Häufig versuchen Menschen allerdings zuerst, Belastung weiterhin durch zusätzliche Anstrengung auszugleichen. Gerade leistungsorientierte Menschen verfügen häufig über eine hohe Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen weiter zu "funktionieren".
Diese Fähigkeit ist beruflich einerseits wertvoll. Gleichzeitig kann sie dazu führen, dass Warnsignale erst spät erkannt werden.
Ein hilfreicher Zugang zum Verständnis von Burnout ist die Betrachtung der Wechselseitigkeit zwischen Anforderungen und verfügbaren Ressourcen.
Das transaktionale Stressmodell nach Richard Lazarus beschreibt Stress nicht ausschließlich als Folge äußerer Belastunge. Entscheidend ist auch die individuelle Bewertung einer Situation.
Eine bestimmte Situation (vermeintlich belastende Situation) wird z. B. anders erlebt, wenn eine Person
Auch arbeitspsychologische Modelle wie das Job-Demand-Control-Modell nach Karasek und das Effort-Reward-Imbalance-Modell nach Siegrist zeigen, dass insbesondere ein dauerhaftes Ungleichgewicht zwischen Anforderungen, Kontrolle, Anerkennung und Ressourcen belastend wirken kann.
Dies ist besonders relevant für Menschen in verantwortungsvollen beruflichen Rollen:
Eine hohe Belastung entsteht dabei nicht automatisch durch Verantwortung selbst, sondern durch das langfristige Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Burnout zeigt sich nicht bei allen Menschen in gleicher Weise. Die Beschwerden können körperliche, emotionale, gedankliche und soziale Bereiche betreffen.
Entscheidend ist nicht ein einzelnes Symptom, sondern die Entwicklug über einen längeren Zeitraum: Eie anhaltende Erschöpfung, zunehmende Einschränkungen im Alltag und das Gefühl, dass bisherige Startegien nicht mehr ausreichen.
Ein zentrales Merkmal von Burnout ist eine zunehmende emotionale Erschöpfung.
Mögliche Anzeichen sind
Viele Menschen beschreiben nicht unbedingt, dass sie nichts mehr leisten können. Häufig besteht weiterhin die Fähigkeit, Anforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass die eigene Energie nicht mehr ausreicht und die Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen schwächer wird.
Länger andauernde Belastung kann sich auch körperlich bemerkbar machen.
Mögliche körperliche Begleiterscheinungen sind
Besonders der Schlaf spielt eine wichtige Rolle. Er ist wesentlich für Erholung, Gedächtnisverarbeitung ud die Regulation von Stress.
Ein belastender Kreislauf kann entstehen:
anhaltende Belastung → erhöhte innere Aktivierung → eingeschränkte Erholung → geringere Belastbarkeit → verstärkte Belastungserfahrung
Die Betrachtung von Stressregulation und körperlicher Selbstwahrnehmung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Betrachtung von Erschöpfungsprozessen.
Eine vertiefende Einordnung finden Sie auf der Seite Stress verstehen
Neben inneren Erlebnissen können sich auch Veränderungen im Verhalten zeigen, wie zB
Gerade Menschen mit hoher Verantwortungsbereitschaft erleben diese Veränderungen häufig als widersprüchlich: Sie sind weiterhin zuverlässig und leistungsfähig, gleichzeitig wächst die innere Erschöpfung.
Burnout entsteht meist nicht innerhalb weniger Tage. Häufig entwickelt sich ein Erschöpfungsprozess schrittweise.
In der Fachliteratur wurden unterschiedliche Modelle entwickelt, um typische Verläufe zu beschreiben. Diese Modelle sind keine festen Stufen und ersetzen keine individuelle Einschätzung. Sie hlefen jedoch, mögliche Entwicklungsn besser zu verstehen.
Phase 1: Hohes Engagement und starke Identifikation mit Aufgaben
Am Beginn steht häufig ein ausgeprägtes Engagement.
Menschen übernehmen Verantwortug, investieren viel Energie und möchten Anforderungen besonders gut erfüllen.
Mögliche Merkmale:
Diese Eigenschaften sind zunächst Ressourcen. Sie ermöglichen Entwicklung, Verlässlichkeit und beruflichen Erfolg.
Belastend können sie werden, wenn die eigenen Leistungsfähigkeit dauerhaft als wichtigste Grundlage für Sciherheit oder Anerkennung erlebt wird.
Phase 2: Zunehmende Selbstüberforderung
Mit steigenden Anforderungen kann sich ein Muster entwickeln, bei dem noch mehr Einsatz als Lösung betrachtet wird.
Gedanken können sein:
Mögliche Veränderungen:
Der Mensch versucht weiterhin, die Situation durch Leistung zu bewältigen.
Phase 3: Verlust von Erholung und zunehmende Distanz zu eigenen Bedürfnissen
Wenn Belastung dauerhaft anhält, kann die Wahrnehmung eigener Grenzen schwieriger werden.
Betroffen sein können
Betroffene Personen berichten oft, dass sie zwar weiter funktionieren, aber weniger Zugang zu dem haben, was ihnen normalerweise Kraft gibt.
Phase 4: Erschöpfung und emotionale Distanz
Im weiteren Verlauf kann eine deutliche Erschöpfung entstehen.
Mögliche Erfahrungen
Besonders belastend kann es sein, dass bisher erfolgreiche Strategien nicht mehr dieselbe Wirkung haben.
Was früher geholfen hat - mehr Einsatz, mehr Kontrolle, mehr Durchhalten - führt nicht mehr zuverlässig zur Stabilisierung.
Phase 5: Einschränkung des Handlungsspielraums
Bei stärker ausgeprägten Erschöpfungszuständen können alltägliche Anforderungen zunehmend schwieriger werden.
Mögliche Folgen sind
Spätestens dann ist eine professionelle Einordnung sinnvoll, insbesondere wenn die Beschwerden über längere Zeit vebstehen oder wesentliche Lebensbereiche beeinträchtigen.
Wenn Sie Ihre eigene Situation besser verstehen und persönliche Muster im Umgang mit Anforderungen reflektieren möchten, kann eine individuelle psychologische Begleitung hilfreich sein. . .
mehr Informationen zur "Stressbewältigung"Die Frage bei Burnout lautet nicht nur:
"Was belastet mich?"
Sondern auch:
"Warum gehe ich mit Belastungen auf diese Weise um?"
_________________________
Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Strategien, um mit Anfoderungen, Beziehungen und Erwartungen umzugehen.
Diese Strategien entstehen häufig aus
Häufig war es so, dass diese früh erlernten "dysfunktionalen" Strategien (oder auch sog. Bewältigungsstrategien) in früheren Lebensphaen oder bestimmten Situationen selbstverständlich eine Berechtigung hatten und hilfreich für den Moment oder eine bestimmte Zeit waren, weil man zB als Kind oder junger Mensch gar keine andere Wahl hatte. Im Verlauf des Lebens können gerade diese Strategien eben dysfunktional sein (zB Kompensation, Vermeidung, Unterwerfung u.a. )
In der Arbeit um das Thema Burnout werden innere Antreiber und Überzeugungen bewusst herausgearbeitet und betrachtet.
z. B.
"Ich muss immer funktionieren"
kann verbunden sein mit
"Ich darf keine Fehler machen"
kann verbunden sein mit
"Ich muss es allein schaffen"
kann verbunden sein mit
Wichtig ist dabei: Solche Denkansätze sind nicht grundsätzlich problematisch oder schlecht oder falsch. In der Regel hatten sie zu eine früheren Zeitpunkt eine sinnvolle Funktione.
Die Arbeitet richtet den Blick darauf:
Eine nachhaltige Veränderung bedeutet nicht, Leistungsfähigkeit oder Engagement aufzugeben. Zi8el ist vielmehr ein bewusster Umgang mit den eigenen Ressourcen.
Dazu gehören zB
hier verbindet sich die Betrachtung aktueller Belatungen mit er persönlcihen Entwicklungsgeschichte.
Für Fragen setze Sie sich gerne vorab mit mir in Verbindung
unter Kontakt oder
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Stress ist zunächst eine natürliche Reaktion des menschlichen Organismus auf Anforderungen. Er unterstützt dabei, aufmerksam zu sein, Energie bereit zu stellen und Heruasforderungen zu bewältigen.
Kurzfristige Stressreaktionen sind deshlab nicht grundsätzlich problematisch. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Belastung und Erholung.
Belastend wird Stress insbesondere dann, wenn:
Burnout entwickelt sich nicht durch herausfordernde Situationen allein. Es handelt sich vielmehr um einen längerfristigen Erschöpfungsprozess, bei dem verschiedene Faktoren zusammen wirken, wie
Ein zentraler Unterschied liegt darin:
Stress beschreibt zunächst eine Aktivierungsreaktion auf Anforderungen.
Burnout beschreibt einen Zustand zunehmender Erschöpfung, wenn Belastung über längere Zeit nicht ausreichend verarbeitet und ausgeglichen werden kann.
Eine vertiefende Betrachtung zu Stress, Stressreaktioen und Regulationsprozessen finden Sie auf der Seite Stress verstehen
Burnout und Depression können sich in einzelnen Bereichen ähneln. deshalb ist eine sorgfältige und differenzierte Betrachtung wichtig.
Gemeinsame Aspekte können sein:
Trotz Überschneidungen handelt es sich um unterschiedliche Konzepte.
Burnout wird nach ICD-11 als arbeitsbezogenes Phänomen eingeordnet. Eine Depression ist eine psychische Erkrankung mit eigenen diagnostischen kriterien.
Eine fachliche Einschätzung berücksichtigt deshalb immer die individuelle Situation:
EIne Selbstidagnose anhand einzelner Symptome ist nicht ausreichend. Eine professionelle Einordnung unterstützt, die Situation besser zu verstehen und passende nächste Schritte zu entwickeln.
→ Eine ausführliche Betrachtung finden Sie auf der Seite Depression verstehen
Menschen in verantwortungsvollen beruflichen Rollen stehen häufig vor besonderen Anforderungen. Dazu gehören z. B.
Gerade Führungskräfte und Unternehmer:innen verfügen häufig über ausgeprägte Problemlösefähigkeit und Durchhaltevermögen. Diese Kompetenzen sind wichtige Ressourcen.
Gleichtzeitig kann genau diese Fähigkeit dazu führen, dass Belastungsgrenzen lange überschritten werden.
Ein wichtiger Perspektivwechsel lautet deshalb:
Nicht:
"Warum halte ich das nicht mehr aus?"
Sondern:
"Welche Bedingungen, Muster und Anforderungen führen dazu, dass meine bisherige Strategien nicht mehr ausreichen?"
Ein rein äußerer Blick auf Burnout greift häufig zu kurz.
Die Frage nach Arbeitsmenge und Belatung ist wichtig. Ebenso wichtig ist jedoch die Frage, welche Bedeutung Anforderungen für einen Menschen persönlich haben.
Beispiele:
Eine hohe Verantwortung kann erfüllend sein.
Sie kann jedoch belastend werden, wenn:
Die Betrachtung persönlicher Muster ermöglicht einen differenzierten Zugang:
Eine therapeutische Begleitung bei Burnout setzt icht nur bei den aktuellen Belastungen an.
Ein wichtiger Bestandteil ist zunächst, die persönliche SItuation zu verstehen:
Darauf aufbauend kann gemeinsam betrachtet werden:
Eine integrative therapeutische Arbeit verbindet verschiedene Ebenen.
Aktuelle Belastung einordnen
Der erste Schritt besteht in der Regel darin, die eigene Situation besser zu verstehen.
Dazu gehören
Persönliche Muster verstehen
Biographiearbeit untersützt dabei, Zusammenhänge zwischen früheren erfahrungen und heutigen Reaktionsweisen zu erkennen.
Dabei kann es um Fragen gehen wie
Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
Ziel ist nicht, Persönlichkeit oder Leistungsfähigkeit grundlegend zu verändern.
Vielmehr geht es darum
Je nach individueller Situation können unterschiedliche therapeutische Ansätze einbezogen werden, z. B.
Burnout ist kein Ausdruck mangelnder Leistungsfähigkeit. Häufig entsteht Erschöpfung gerade bei Menschen, die über lange zeit viel Verantwortung getragen und hohe Anforderungen bewältigt haben.
Entscheidend ist, die eigene Belastungsmuster frühzeitig wahrzunehmen und zu verstehen, welche Faktoren zur aktuellen Situation beitragen.
Wenn Sie Ihre persnöliche SItuation einordnen möchten, schauen wir gemeinsam, welche Form der Unsterstützung für Sie sinnvoll sein kann.
Wenn Sie Ihre persönliche Stresssituation reflektieren und Möglichkeiten für einen nachhaltigen Umgang mit Anforderungen entwickeln möchten, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme von Ihnen → Kontakt
In meiner Praxis begleite ich Erwachsene bei der Auseinandersetzung mit traumatischen Erfahrungen, belastenden Beziehungsmustern und Fragen rund um Selbstregulation und persönliche Entwicklung.
Dabei steht ein individuelles, ressourcenorientiertes Vorgehen im Mittelpunkt.
→ Gerne informiere ich Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch darüber, welche Form der Unterstützung zu Ihrer Situation passen könnte. Kontakt
→ mehr zur Stressbewältigung als Begleitung zur Veränderung
Die psychotherapeutische Begleitung kann sowohl in der Praxis in Spenge oder Bielefeld als auch online statt finden. Auch eine Kombination nach Bedarf ist möglich.
→ Praxis in Bielefeld (Gadderbaum/Bethel)
Vertraulicher Rahmen in beiden Formaten
wo Sie mich finden...
Sie finden mich für Präsenztermine in meiner Praxis in Spenge oder in Bielefeld. Ergänzend können Termine im Verlauf auch auch online statt finden.
PRIVATPRAXIS
Claudia Frenz
mobil: 01525 3966910
email: [email protected]
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie handelt es sich hier um Privatleistungen.
Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten in der Regel die Kosten (anteilig), setzen Sie sich dazu bitte mit Ihrer Versicherung in Verbindung.
Jahnstr. 45
32139 Spenge (Lenzinghausen)
Quellenhofweg 129a
33617 Bielefeld Gadderbaum (Bethel)
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, kann ein erstes Gespräch helfen, Ihre Situation einzuordnen.Sie können mich telefonisch oder per E-mail kontaktieren oder Kontaktformular nutzen.
Gerne können Sie natürlich auch schon einen Termin für eine Einzeltherapie vereinbaren, um Klarheit zu gewinnen, emotionale Stabilität zu entwickeln und persönliche Ressourcen zu stärken. Rufen Sie mich an für ein erstes unverbindliches Gespräch oder schreiben mir eine email. Gemeinsam klären wir, welcher Weg für Sie ein geeigneter sein kann....
Burnout beschreibt einen Zustand ausgeprägter Erschöpfung, der häufig im Zusammenhang mit länger andauernden Belastungssituationen entsteht. Dabei können verschiedene Bereiche betroffen sein, zum Beispiel körperliche Energie, emotionale Belastbarkeit, Motivation oder die Fähigkeit zur Erholung.
Die WHO ordnet Burnout in der ICD-11 als arbeitsbezogenes Phänomen ein.
Burnout entwickelt sich häufig über einen längeren Zeitraum und entsteht meist durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie hohe Anforderungen, fehlende Regeneration, persönliche Belastungsmuster und individuelle Lebensbedingungen
Anzeichen sind emotionale Erschöpfung, verminderte Belastbarkeit, innere Distanz, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und das Gefühl, dauerhaft zu funktionieren.
Stress beschreibt zunächst eine Reaktion auf Anforderungen und Belastungen. Eine Stressreaktion kann kurzfristig hilfreich sein, weil sie Aufmerksamkeit und Handlungsfähigkeit unterstützt.
Burnout bezeichnet dagegen einen Zustand zunehmender und häufig länger anhaltender Erschöpfung, bei dem die bisherigen Möglichkeiten zur Bewältigung und Regeneration nicht mehr ausreichend erscheinen. Stress kann ein Faktor bei der Entwicklung von Burnout sein, aber nicht jede Stressbelatung führt zu Burnout.
Burnout und Depression können ähnliche Beschwerden aufweisen, beispielsweise Erschöpfung, Rückzug oder einen Verlust an Freude und Motivation.
Dennoch handelt es sich um unterschiedliche Begriffe. Burnout wird häufig mit länger andauernden Belastungssituationen verbunden. Eine Depression beschreibt ein psychisches Beschwerdebild, das verschiedene Bereiche des Erlebens beeinflussen kann.
Eine individuelle fachliche Einordnung kann helfen, die persönliche Situation besser zu verstehen.
Menschen mit hoher Leistungsfähigkeit, großem Verantwortungsbewusstsein oder starkem Engagement bemerken eigene Belastungsgrenzen manchmal erst spät.
Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und Verantwortungsbereitschaft können wertvolle Ressourcen sein. Unter dauerhafter Belastung können sie jedoch mit dazu beitragen, eigene Grenzen zu übergehen oder Erholung zu vernachlässigen.
Entscheidend ist nicht nur die äußere Belastung, sondern auch der persönliche Umgang mit Anforderungen und Verantwortung.
Der Umgang mit Burnout beginnt häufig damit, die eigene Situation besser zu verstehen und belastende Zusammenhänge zu erkennen.
Hilfreich können sein:
Welche Schritte sinnvoll sind, hängt von der individuellen Situation ab.
Eine fachliche Begleitung kann sinnvoll sein, wenn Erschöpfung dauerhaft anhält, die eigenen Strategien nicht mehr ausreichen oder die Belastung zunehmend das persönliche Leben beeinflusst.
Auch wenn der Wunsch besteht, die eigene Situation besser zu verstehen, persönliche Muster zu erkennen und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln, kann eine Unterstützung hilfreich sein.
Burnout lässt sich nicht durch einzelne Maßnahmen sicher verhindern. Ein bewusster Umgang mit Belastungen, Erholung, eigenen Grenzen und persönlichen Ressourcen kann jedoch dazu beitragen, Belastungen früher wahrzunehmen und angemessener mit ihnen umzugehen.
Resilienz bedeutet dabei nicht, immer mehr auszuhalten, sondern die eigenen Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten bewusster zu nutzen.