"Jede unserer Einstellungen kann uns Probleme
bereiten oder aber dazu beitragen,
dass wir glücklicher werden. "
- Yoga-Sutra 1.5 -
Einzeltherapie - Ihre persönliche Begleitung für mehr Klarheit und innere Stärke
Burnou beschreibt einen Zustand umfassender körperlicher, emotionaler und mentaler Erschöpfung, der sich häufig über einen längeren Zeitraum entwickelt. Der Begriff Burnout steht heute insbesondere im Zusammenhang mit chronischer beruflicher Belastung und beschreibt nach der Einordnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein arbeitsbezogenes Phänomen.
In meiner Arbeit geht es neben beruflichen Themen auch über private persönliche Themen, die durchaus auch in eine Erschöpfung führen können.
Eine Entwicklung hin zu Burnout entsteht selten durch einen einzelnen Auslöser. Häufig wirken verschiedene Faktoren zusammen: hohe Anforderungen, fehlende Regeneration, persönliche Bewertungsmuster und individuelle Strategien im Umgang mit Belastung.
Gerade Menschen mit hoher Verantwortung - z. B. Führungskräfte, Geschäftsführer:innen, Unternehmer:innen oder Selbständige - verfügen häufig über ausgeprägte Leistungsfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Gleichzeitig kann es dadurch schwieriger werden, eigene Belastungsfrenzen rechtzeitig wahrzunehmen. Und ihnen dann auch noch Raum zu geben...
Auf dieser Seite erfahren Sie, was Burnout bedeutet, wie Erschöpfungsprozesse entstehen und welche Rolle persönliche Muster, innere Antreiber und frühere Erfahrungen dabei spielen.
Burnout bezeichnet einen Zustand ausgeprägter Erschöpfung, der im Zusammenhang mit länger anhaltender beruflicher Belastung entstehen kann.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet Burnout in der ICD-11 als berufsbezogenes Phänomen ein. Burnout wird dort nicht als eigenständige psychische Erkrankung beschrieben, sondern als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden konnte.
In wissenschaftlichen Beschreibungen werden insbesondere drei Bereiche häufig genannt:
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer vorübergehenden Erschöpfung nach einer belastenden Phase und eine, längerfristigen Erschöpfungsprozess. Bei Burnout verändert sich häufig die Fähigkeit zur Erholung: Belastung wird nicht mehr ausreichend ausgeglichen, und bisher hilfreiche Bewältigungsstrategien reichen zuehmend weniger aus.
Möchten Sie Ihre persönliche Situation besser verstehen?
Ein erstes Gespräch kann dabei helfen, Ihre aktuelle Situation einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu betrachten.
Für Fragen setze Sie sich gerne vorab mit mir in Verbindung
unter Kontakt oder
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per mail an [email protected], gerne natürlich auch per Telefon unter 01525 3966910
Burnout entwickelt sich meist schrittweise oder chronisch. Es entsteht häufig aus einem Zusammenspiel zwischen äußeren Anforderungen, individuellen Ressourcen und der persönlichen Verarbeitung von Belastungen.
Nicht allein die Anzahl der Aufgaben entscheidet darüber, wie belastend eine Situation erlebt wird. Eine wichtig ist auch:
Ein hohes Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft sind grundsätzlich keine problematischen Eigenschaften. Sie sind wichtige Ressourcen im beruflichen und persönlichen Leben.
Belastend kann es werden, wenn:
Der menschliche Organismus verfügt über komplexe Regulationsmechanismen, um mit Anforderungen umzugehen. Stress aktiviert Energie, erhöht Aufmerksamkeit und unterstützt die Bewältigung von Herausforderungen.
Diese Aktivierung ist sinnvoll, wenn Belastungs- und Erholungsphasen miteinander wechseln.
Schwierig wird es, wenn Anspannung dauerhaft bestehen bleibt und Regeneration nicht mehr ausreichend gelingt.
Chronische Belastung kann sich auswirken auf:
Die Verläufe und Symptome variieren. Häufig versuchen Menschen allerdings zuerst, Belastung weiterhin durch zusätzliche Anstrengung auszugleichen. Gerade leistungsorientierte Menschen verfügen häufig über eine hohe Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen weiter zu "funktionieren".
Diese Fähigkeit ist beruflich einerseits wertvoll. Gleichzeitig kann sie dazu führen, dass Warnsignale erst spät erkannt werden.
Ein hilfreicher Zugang zum Verständnis von Burnout ist die Betrachtung der Wechselseitigkeit zwischen Anforderungen und verfügbaren Ressourcen.
Das transaktionale Stressmodell nach Richard Lazarus beschreibt Stress nicht ausschließlich als Folge äußerer Belastunge. Entscheidend ist auch die individuelle Bewertung einer Situation.
Eine bestimmte Situation (vermeintlich belastende Situation) wird z. B. anders erlebt, wenn eine Person
Auch arbeitspsychologische Modelle wie das Job-Demand-Control-Modell nach Karasek und das Effort-Reward-Imbalance-Modell nach Siegrist zeigen, dass insbesondere ein dauerhaftes Ungleichgewicht zwischen Anforderungen, Kontrolle, Anerkennung und Ressourcen belastend wirken kann.
Dies ist besonders relevant für Menschen in verantwortungsvollen beruflichen Rollen:
Eine hohe Belastung entsteht dabei nicht automatisch durch Verantwortung selbst, sondern durch das langfristige Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Burnout zeigt sich nicht bei allen Menschen in gleicher Weise. Die Beschwerden können körperliche, emotionale, gedankliche und soziale Bereiche betreffen.
Entscheidend ist nicht ein einzelnes Symptom, sondern die Entwicklug über einen längeren Zeitraum: Eie anhaltende Erschöpfung, zunehmende Einschränkungen im Alltag und das Gefühl, dass bisherige Startegien nicht mehr ausreichen.
Ein zentrales Merkmal von Burnout ist eine zunehmende emotionale Erschöpfung.
Mögliche Anzeichen sind
Viele Menschen beschreiben nicht unbedingt, dass sie nichts mehr leisten können. Häufig besteht weiterhin die Fähigkeit, Anforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass die eigene Energie nicht mehr ausreicht und die Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen schwächer wird.
Länger andauernde Belastung kann sich auch körperlich bemerkbar machen.
Mögliche körperliche Begleiterscheinungen sind
Besonders der Schlaf spielt eine wichtige Rolle. Er ist wesentlich für Erholung, Gedächtnisverarbeitung ud die Regulation von Stress.
Ein belastender Kreislauf kann entstehen:
anhaltende Belastung → erhöhte innere Aktivierung → eingeschränkte Erholung → geringere Belastbarkeit → verstärkte Belastungserfahrung
Die Betrachtung von Stressregulation und körperlicher Selbstwahrnehmung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Betrachtung von Erschöpfungsprozessen.
Eine vertiefende Einordnung finden Sie auf der Seite Stress verstehen
Neben inneren Erlebnissen können sich auch Veränderungen im Verhalten zeigen, wie zB
Gerade Menschen mit hoher Verantwortungsbereitschaft erleben diese Veränderungen häufig als widersprüchlich: Sie sind weiterhin zuverlässig und leistungsfähig, gleichzeitig wächst die innere Erschöpfung.
Burnout entsteht meist nicht innerhalb weniger Tage. Häufig entwickelt sich ein Erschöpfungsprozess schrittweise.
In der Fachliteratur wurden unterschiedliche Modelle entwickelt, um typische Verläufe zu beschreiben. Diese Modelle sind keine festen Stufen und ersetzen keine individuelle Einschätzung. Sie hlefen jedoch, mögliche Entwicklungsn besser zu verstehen.
Phase 1: Hohes Engagement und starke Identifikation mit Aufgaben
Am Beginn steht häufig ein ausgeprägtes Engagement.
Menschen übernehmen Verantwortug, investieren viel Energie und möchten Anforderungen besonders gut erfüllen.
Mögliche Merkmale:
Diese Eigenschaften sind zunächst Ressourcen. Sie ermöglichen Entwicklung, Verlässlichkeit und beruflichen Erfolg.
Belastend können sie werden, wenn die eigenen Leistungsfähigkeit dauerhaft als wichtigste Grundlage für Sciherheit oder Anerkennung erlebt wird.
Phase 2: Zunehmende Selbstüberforderung
Mit steigenden Anforderungen kann sich ein Muster entwickeln, bei dem noch mehr Einsatz als Lösung betrachtet wird.
Gedanken können sein:
Mögliche Veränderungen:
Der Mensch versucht weiterhin, die Situation durch Leistung zu bewältigen.
Phase 3: Verlust von Erholung und zunehmende Distanz zu eigenen Bedürfnissen
Wenn Belastung dauerhaft anhält, kann die Wahrnehmung eigener Grenzen schwieriger werden.
Betroffen sein können
Betroffene Personen berichten oft, dass sie zwar weiter funktionieren, aber weniger Zugang zu dem haben, was ihnen normalerweise Kraft gibt.
Phase 4: Erschöpfung und emotionale Distanz
Im weiteren Verlauf kann eine deutliche Erschöpfung entstehen.
Mögliche Erfahrungen
Besonders belastend kann es sein, dass bisher erfolgreiche Strategien nicht mehr dieselbe Wirkung haben.
Was früher geholfen hat - mehr Einsatz, mehr Kontrolle, mehr Durchhalten - führt nicht mehr zuverlässig zur Stabilisierung.
Phase 5: Einschränkung des Handlungsspielraums
Bei stärker ausgeprägten Erschöpfungszuständen können alltägliche Anforderungen zunehmend schwieriger werden.
Mögliche Folgen sind
Spätestens dann ist eine professionelle Einordnung sinnvoll, insbesondere wenn die Beschwerden über längere Zeit vebstehen oder wesentliche Lebensbereiche beeinträchtigen.
Wenn Sie Ihre eigene Situation besser verstehen und persönliche Muster im Umgang mit Anforderungen reflektieren möchten, kann eine individuelle psychologische Begleitung hilfreich sein. . .
mehr Informationen zur "Stressbewältigung"Die Frage bei Burnout lautet nicht nur:
"Was belastet mich?"
Sondern auch:
"Warum gehe ich mit Belastungen auf diese Weise um?"
_________________________
Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Strategien, um mit Anfoderungen, Beziehungen und Erwartungen umzugehen.
Diese Strategien entstehen häufig aus
Häufig war es so, dass diese früh erlernten "dysfunktionalen" Strategien (oder auch sog. Bewältigungsstrategien) in früheren Lebensphaen oder bestimmten Situationen selbstverständlich eine Berechtigung hatten und hilfreich für den Moment oder eine bestimmte Zeit waren, weil man zB als Kind oder junger Mensch gar keine andere Wahl hatte. Im Verlauf des Lebens können gerade diese Strategien eben dysfunktional sein (zB Kompensation, Vermeidung, Unterwerfung u.a. )
In der Arbeit um das Thema Burnout werden innere Antreiber und Überzeugungen bewusst herausgearbeitet und betrachtet.
z. B.
"Ich muss immer funktionieren"
kann verbunden sein mit
"Ich darf keine Fehler machen"
kann verbunden sein mit
"Ich muss es allein schaffen"
kann verbunden sein mit
Wichtig ist dabei: Solche Denkansätze sind nicht grundsätzlich problematisch oder schlecht oder falsch. In der Regel hatten sie zu eine früheren Zeitpunkt eine sinnvolle Funktione.
Die Arbeitet richtet den Blick darauf:
Ein weiterer Bestandteil der Stressreaktion ist die Aktviierung hormoneller Systeme.
Besonders bekannt sind die Stresshormone Adrenalin und Cortisol.
Adrenalin
Adrenalin wirkt vor allem in akuten Belastungssituationen
Es unterstützt kurzfristig:
Diese Prozesse sind sinnvoll, wenn kurzfristig eine hohe Anpassungsleistung erforderlich ist.
Für Fragen setze Sie sich gerne vorab mit mir in Verbindung
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Cortisol
Cortisol ist ein Hormon, das unter anderem über die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinde-Achse (HPA-Achse) reguliert wird.
Es unterstützt den Körper dabei, Energie bereitzustellen und auf Belastungen zu reagieren.
Problematisch wird Cortilsol nicht durch seine kurzfristige Ausschüttung. Diese ist ein normaler Bestandteil der Stressregulation.
Relevanter ist die Frage, was geschieht, wenn Belastungen über längere Zeit bestehen bleiben und die Regulation zwischen Aktivierung und Erholung beeinträchtigt ist.
Anhaltende Belastung kann u. a. verbunden sein mit
Dabei gilt: Stressreaktioen unterscheiden sich individuell und hängen von vielen Faktoren ab.
Das Verständnis des autonomen Nervensystems ist besonders wichtig, wenn es um langfristige Stressbelastung geht.
Der Organismus verfügt nicht nur über AKtivierungssysteme, sondern auch über Regulationsmechanismen, die hlefen, zwischen Anspannung und Erholung zu wechseln.
Eine gute Regulation bedeutet nicht, niemals gestresst zu sein.
Vielmehr geht es darum, flexibel zwischen verschiedenen Zuständen wechseln zu können:
Bei länger andauerndern Belastungen wird die Flexibilität beeinträchtigt. Einige betroffene Personen erleben z. B., dass die dauerhaft angespnnt bleiben, schlecht abschalten können oder sich trotz Ruhephasen nicht ausreichend erholen.
Die Verbindung zwischen Stress, Nervensystem und Regulation wird auch in der Auseinandersetzung mit der Polyvagaltheorie und mit Themen wie Trauma und Nervensystem betrachtet. Dabei ist wichtig, unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven einzuordnen und nicht jede Stresssituation ausschließlich über ein einzelnes Modell zu erkären.
Eine häufige Vereinfachung bestseht darin, Stress ausschließlich als körperliche Reaktion oder ausschließelich als psychisches Erleben zu betrachten.
Tatsächlich entsteht Stress aus einer Wechselwirkung verschiedener Ebenen:
Körperliche Ebene
Psychische Ebene
Verhaltensebene
Diese Wechselwirkungen erklären, warum Stressbewältigung nicht nur darin besteht, einzelne Symptome zu reduzieren. Ein nachhaltier Umgang mit Belastung erfordert häufig ein Verständnis der eigenen Muster, Bewertungen und Ressourcen.
Die biologischen Prozesse erklären, wie der Körper auf Belastungen reagiert. Sie erklären jedoch noch nicht vollständig, warum bestimmte Situationen von Menschen unterschiedliche erlebt werden.
Um Stress ufassender zu verstehen, braucht es deshalb auch psychologische Modelle.
Sie betrachten unter anderem
Um Stress zu verstehen, reicht es nciht aus, nur die biologischen Abläufe im Körper zu betrachten. Die Stressreaktion wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst: durch die Art einer Anforderungen, durch die persönliche Bewertung einer Situation, durch vorhandene Ressourcen und durch die Bedingungen, unter denen Belastungen entstehen.
Wissenschaftliche Stressmodelle helfen dabei, diese unterschiedlichen Ebenen einzuordnen. Sie zeigen, dass Stress nicht ausschließlich durch die Menge an Anforderungen entsteht, sondern durch das Zusammenspiel von Belastungen, Wahrnehmung, Handlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien.
Drei Modelle sind für das Verständnis von Stess bedeutsam:
Jedes dieser Modelle betrachtet eie andere Ebene von Stress und trägt dabzuh bei, das Phänomen differenziert zu verstehen.
Der Mediziner und Stressforscher Hans Selye prägte den modernen Stressbegriff maßgeblich. Sein Modell beschreibt Stress als eine allgemeine Anpassungsreaktion des Organismus auf unterschiedliche Anforderungen.
Selye ging davon aus, dass der Körper auf Belastungen mit eine charakteristischen Ablauf reagieren kann, dem sogenannten Allgemeinen Adaptionssyndrom.
Dieses Modell beschreibt drei Phasen:
1. Alarmreaktion
In der ersten Phase reagiert der Organismus auf eine Belastung mit Aktivierung.
Typische Prozesse sind:
2. Widerstandsphase
Wenn eine Belastung länger anhält, versucht der Körper, sich an die Situation anzupassen. Der Organismus hält ein erhöhtes Aktivierungsniveau aufrecht, um weiterhin leistungsfähig zu bleiben. Dies kann über längere Zeit funktionieren, benötigt jeoch Ressourcen.
3. Erschöpfungsphase
Wenn Belastungen dauerhaft bestehen bleiben und ausreichende Erholung fehlt, können die Anpassungsmöglichkeiten des Organismus eingeschränkt sein.
Selyes Modell beschreibt damit einen wichtigen Zusammenhang:
Dauerhafte Aktivierung ohne ausreichende Regeneration kann langfristig belastend sein.
Einordnung des Modells
Selyes Arbeit war wegweisend für die Stressforschung. Gleichzeitig berücksichtigt das MOdell nur begrenzt, dass Menschen Situationen unterschiedlich bewerten und mit unterschiedlichen Ressourcen auf Belastungen reagieren.
Die Frage, warum dieselbe Situation für eine Person belastend und für eine andere Person bewältigbar sein kann, führte zu weiteren psychologischen Stressmodellen...
Eine zentrale Weiterentwicklung der Stressforschung entsand durch den Psychologen Richard Lazarus.
Sei transaktionales Stressmodell betrachtet Stress nicht als direkte Folge eines Ereignisses, sondern als Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt.
Der entscheidende Punkt:
Eine Situation wird nicht automatisch zu Stress.
Entscheidend ist, wie eine Person diese Situation bewertet und welche Möglichkeiten zur Bewältigung wahrgenommen werden.
Erste Bewertung: Was bedeutet diese Situation für mich?
zunächst wird eingeschätzt, welche Bedeutung eine Situation hat.
Eine Person kann eine Situation z. B. bewerten als
Zweite darauf folgende Bewertung: Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung?
Anschließend spielt die Einschätung der eigenen Möglichkeiten eine Rolle.
______
Bedeutung für den Umgang mit Stress
Das Modell von Lazarus macht deutlich:
Stress entsteht nicht ausschließlich durch äußere Anforderungen, sondern durch das Verhältnis zwischen Anforderungen und wahrgenommenen Bewältgungsmöglichkeiten.
Eine hohe berufliche Verantwortung kann als sinstiftend und gestaltbar erlebt werden, wenn ausreichend Einflussmöglichkeiten orhanden sind.
Sie kann jedoch belastend werden, wenn dauerhaft das Gefühl entsteht, Anforderungen nicht beeinflussen zu können oder den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.
Für die Betrachtung von Stress in der Arbeitswelt ist das Job-Demands-Control-Modell von besonderer Bedeutug.
Der Soziologe Robert Karasek untersuchte, welche Arbeitsbedingungen mit eine, erhöhten Belastungserleben verbunden sein können.
Das Modell betrachtet insbesondere zwei zentrale Faktoren:
Job Demands - Arbeitsanforderungen
Anforderungen wie
Job Control - Handlungsspielraum
Dieser beschreibt, wie viel Einfluss eine Person auf ihre Arbeit nehmen kann. Dazu gehören zB
_____
Warum hohe Anforderungen nicht automatisch zu problematischem Stress führen
Ein zentraler Gedanke des Modell ist:
Nicht allein die höhe der Anforderungen entscheidet darüber, ob Arbeit belastend wird.
Eine hohe Anforderung kann durchaus mit Motivation und Engagement verbunden sein, wenn gleichzeitig ausreichend Handlungsspielraum vorhanden ist.
Belastender kann dagegen eine Situation sein, in der
Gerade bei Führungskräften, Selbständigen und Personen mit hoher Verantwortung ist die Betrachtung des Handlungsspielraums relevant.
Hohe Verantwortung allein muss nicht zwangsläufig zu gesundheitlicher Belastung führen.
Belastend kann insbesondere die Kombination sein aus:
Damit erweitert das Modell den Blick:
Stress entsteht nicht nur innerhalb einer Person, sondern auch im Zusammenspiel mit den Bedingungen, unter denen Menschen arbeiten.
Diese Perspektive ist besonders wichtig, weil sie ermeidet, Stress auschließlich als individuelles Regulationsproblem zu betrachten.
Die drei Modell zusammengeführt:
Die drei Modelle betrachten unterschiedliche Ebenen:
Modell Schwerpunkt/Ebene
Selye Anpassungsreaktion
Lazarus individuelle Bewertung und Bewältigung
Karasek Arbeitsbedingungen und Handlungsspielraum
Zusammen ergeben sie ein umfassendes Verständnis:
Stress entsteht aus dem zusammenspiel von
Sie möchten Ihre eigene persönliche Situation betrachten?
Wenn Sie sich vertiefend mit der Verbindung zwischen Stress, Nervensystem und Regulation beschäftigen möchten, finden Sie weitere Informatioen unter
Auch die Verbindung zwischen belatenden Erfahrungen, Stressregulation und Nervensystem wird unter Trauma und Nervensystem betrachtet
mehr zu Stressbewältigung
Die Stressmodelle haben gezeigt: Stress entsteht nicht allein durch einzelne Ereignisse, sondern durch komplexe Wechselwirkungen.
Relevant wird deshalb auch die Unterscheidung zwischen akutem Stress, der eine sinnvolle Anpassungsleistung darstellen kann, und chronischem Stress, bei dem Belastung und Erholung langfristig aus dem Gleichgewicht geraten können....
Ein zentraler Aspekt, um Stress zu verstehen, ist die Unterscheidung zwischen kurzfristiger Aktivierung und langfristiger Belastung.
Stress ist zunächst eine normale Reaktione des menschlichen Organismus. Die Fähigkeit, auf Anforderunge mit erhöhter Aufmerksamkeit und Energie zu reagieren, gehört zu den grundlegenden Anpassungsmechanismen des Menschen.
Entscheidend ist deshalb nicht, ob Stress überhaupt auftritt, sondern:
Eine einzelne herausfordernde Situation führt in der Regele nicht autpmatisch zu eienr problematischen Stressbelastung. Kritischer kann eine Situation werden, wenn Anforderungen dauerhaft bestehen bleiben und der Organismus kaum Möglichkeiten erhält, wieder in einen Zustand von Regulation und Erholung zurück zu kehren.
Akuter Stress entsteht meist als Reaktion auf eine konkrete Situation, die erhöhte Aufmerksamkeit oder Anpassung erfordert, wie z.B.
Der Körper aktiviert in solchen Situationen seine Stresssysteme, um schnell reagieren zu können.
Diese Aktivierung kann sich zeigen durch
Nach der Bewältigung der Situation ist normalerweise eine Rückkehr in einen Zustand von Ruhe und Erholung möglich.
Dieser Wechsel zwischen Aktivierung und Entspannung ist ein wichtiger Bestandteil gesunder Regulation.
Von chronischem Stress spricht man, wenn Belastungen über einen längeren Zeitraum bestehen und ausreichende Erholungsphasen fehlen.
Dabei geht es nicht allein um die Anzahl der Anforderungen. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Belastung und verfügbaren Ressourcen.
Chronischer Stress kann entstehen durch
Der Organismus bleibt dabei häufiger oder länger in einem Zustand erhöhter Aktivierung.
Wenn diese Aktivierung nicht ausreichend reguliert werden kann, kann dies verschiedene Bereiche beeinflussen...
Die Auswirkungen vonchronischem Stress können sehr unterschiedlich sein und hängen von individuellen Faktoren ab. Zusammenhänge bestehen u. a. mit
Körperlicher Ebene
Psychischer Ebene
Verhaltensebene
Wichtig ist dabei eine differenzierte Betrachtung:
Nicht jedes dieser Anzeichen bedeutet automatisch eine psychische Erkrankung. Es handelt sich zunächst um mögliche Hinweise darauf, dass Belastung und Regeneration möglicherweise nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Der menschliche Organismus ist darauf ausgelegt, zwischen Aktivierung und Erholung zu wechseln.
Stressreaktionen sind daher nicht grundsätzlich gesundheitsschädlich. Problematisch kann insbesondere ein Zustand werden, in dem Aktivierung dauerhaft aufrechterhalten wird.
Regeneration erfüllt wichtige Funktionen
Fehlt diese Regulation über längere Zeit, kann sich die Fähigkeit zur Erholung zuehmend beeinträchtigt anfühlen.
Häufig berichten betroffene Personen, dass sie trotz ausreichend Zeit keine wirkliche Entspannung mehr erleben oder dass die Gedanken dauerhaft bei Anforderungen bleiben.
Im Zusammenhang mit chronischem Stress wird häufig auch Burnout genannt.
Dabei ist eine klare Unterscheidung wichtig:
Stress und Burnout sind nicht dasselbe.
Stress beschreibt zunächst eine Reaktion auf Anforderungen und Belastungen.
Burnout bezeichnet dagegen ein komplexes Erschöpfungsgeschehen, das insbesondere im Zusammenhang mit länger andauernden Belastungssituationen betrachtet wird.
nicht jede Person mit hoher Stressbelastung entwickelt ein Burnout.
Ebenso entsteht Burnout nicht ausschließlich durch eine hohe Arbeitsmenge,
Eine Rolle können verschiedenen Faktoren spielen wie
eine ausführliche Einordnung und Vertiefung finden Sie unter
Anhaltende Stresssymptome können ein Hinweis darauf sein, die eigene Belastungssituation genauer zu betrachten. Sie bedeuten nicht automatisch, dass ein Burnout vorliegt. Als Prävention ist es sinnvoll und eine Chance, um einen Burnout möglichst vorzubeugen.
Gerade im beruflichen Kontext ist Stress häufig mit Verantwortung, Entscheidungen und komplexen Anforderungen verbunden.
Hohe Anforderungen können durchaus mit Motivation und persönlicher Entwicklung verbunden sein.
Belastend wird eine Situation insbesondere dann, wenn ein dauerhaftes Ungleichgewicht entsteht zwischen
Dies betrifft nicht nur die Menge an Aufgaben oder geleistete Arbeitszeit, sondern auch die Frage
Wieviel Gestaltungsspielraum habe ich im Umgang mit meinen Anforderungen?
Hier zeigt sich erneut die Verbindung zum Job-Demands-Control-Modell nach Karasek.
Eine anspruchsvolle Rolle kann erfüllend sein, wenn Menschen Einfluss nehmen, Entscheidungen gestalten und ihre Ressourcen nutzen können.
Eine hilfreiche Perspektive besteht darin, Stress nicht ausschließlich als Störung oder Schwäche zu betrachten.
Stress kann auch ein Hinweis darauf sein, dass bestimmte Bedingungen überprüft werden sollten:
Das Ziel ist nicht, jede Form von Anspannung zu vermeiden.
Ein realistischer und gesunder Umgang mit Stress bedeutet vielmehr, die eigene Belastbarkeit, die eigenen Ressourcen und die eigenen Grenzen wahrzunehmen.
Oben wurde nun ausgeführt, dass Stress auf mehreren Ebenen gleichzeitig entsteht:
Besonders interessant ist deshalb die Frage, welche Rolle das Nervensystem und die Fähigkeit zur Selbstregulation beim Umgang mit Belastungen spielt:
Um Stress umfassend zu verstehen, reicht es nicht aus, nur einzelne Stressoren oder äußere Belastungen zu betrachten. Ebenso bedeutsam ist die Frage, wie der menschliche Organismus innere Zustände reguliert und zwischen Aktivierung und Erholung wechseln kann.
Das Nervensystem spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ermöglicht, Anforderungen wahrzunehmen, angemessen zu reagieren und nach einer Belastung wieder in einen Zustand von Ruhe und Regulation zurück zu finden.
Gesunde Stressregulation bedeutet nicht, niemals angespannt oder belastet zu sein. Ein flexibles Nervensystem zeichnet sich vielmehr dadurch aus, dass unterschiedliche Zustände möglich sind;
Belastend kann es werden, wenn ein Mensch dauerhaft in einem Zustand erhöhter Aktiierung verbleibt oder Probleme erlebt, wieder ausreichend in Ruhe und Erholung zurück zu finden.
Das auonome Nervensystem steuert zahlreiche körperliche Prozesse, ohne dass diese bewusst kokntrolliert werden müssen. Es beeinflusst u. a.
Dabei wirken verschiedenen Regulatiosmechanismen zusammen.
Vereinfacht betrachtet:
Der Sympathikus unterstützt Aktivierung und Leistungsbereitschaft.
Der Parasympathikus unterstützt Erholung, Regeneration und Wiederherstellung von Gleichgewicht.
Diese Systeme arbeiten nicht gegeneinander, sondern bilden gemeinsam ein komplexes Regulationsnetzwerk.
Eine gesunde Stressreaktion bedeutet deshalb nicht, dauerhaft entspannt zu sein. Entscheidend ist die Fähigkeit des Organismus, flexibel zwischen unterschiedlichen Zuständen wechseln zu können.
Der Begriff Selbstregulation beschreibt die Fähigkeit, innere Zustände wahrzunehmen und zu beeinflussen.
Dazu gehören z. B.
Selbstregulation entsteht dabei nicht ausschließlich durch bewusste Entscheidungen. Sie wird durch biologische Prozesse, Lernerfahrungen, Beziehugen und persönliche Bewältigungsmuster beeinflusst.
Menschen unterscheiden sich darin, wie schnell und wie flexibel sie nach Belastungen wieder in einen regulierten Zustand zurück finden.
Diese Unterschiede sind keine einfache Frage von "Stärke" oder "Schwäche", sondern entstehen aus einem komplexen Zusammenwirken verschiedener Faktoren.
Die Forschung zu Stressregulation betrachtet zunehmend auch die Bedeutung früherer Erfahrungen und langfristiger Belastungen.
Insbesondere bei wiederholten oder sehr intensiven Belastungserfahrungen kann die Regulation von Stress beeinflusst sein.
Die zeigt sich durch
Eine ausführliche Betrachtung dieser Zusammenhänge finden SIe unter Trauma und Nervensystem
Dabei ist eine differenzierte Betrachtung wichtig: Nicht jede Stresssituation ist traumatisch bedingt. Stress entsteht durch vielfältige Faktoren und sollte immer im individuellen Zusammenhang betrachtet werden.
Im Zusammenhang mit Stressregulation wird häufig die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges diskutiert.
Sie beschreibt ein Modell zur Modell zur Erklärung autonomer Zustände und der Bedeutung des Nervensystems für soziale Interaktion, Sicherheitsempfinden und Regulation.
Die Theorie beschäftigt sich u. a. mit der Frage, wie der Organismus Signale von Sicherheit oder Bedrohung verarbeitet und wie diese Prozesse mit körperlichen Zuständen zusammenhängen.
Weitere Informationen finden Sie unter Polyvagaltheorie
Ein verbreiteter Gedanke lautet:
"Wenn ich Stress vermeide, geht es mir besser".
Eine differenzierte Perspektive betrachtet jedoch nicht die vollständige Vermeidung von bestimmten, als "stressig" empfundene/bewertete (!) als Ziel.
Wir können und müssen letztlich mit Anforderungen umgehen.
Entscheidend ist vielmehr:
Ein nachhaltiger Umgang mit Stress bedeutet daher nicht, ein Leben ohne Herausforderungen anzustreben.
Vielmehr geht es darum, die eigene Regulatiosfähigkeit zu stärken und einen bewussten Umgang mit Anforderungen zu entwickeln, eigene Entscheidungen zu treffen, und sich selbst zum Thema zu positionieren.
Ein fundiertes Verständnis von Stress verändert häufig auch denBlick auf die eigene Situation.
Wenn Stress ausschließlich als persönliches Versagen betrachtet wird, entstehen häufig zusätzliche Belastungen:
Eine fachliche Betrachtung zeigt dagegen:
Stress entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Dazu gehören
Diese Perspektive eröffnet neue Möglichkeiten:
Nicht nur die Frage:
"Wie halte ich mehr aus?" steht im Mittelpunkt sondern auch:
"Was brauche ich, damit Belastung und Erholung wieder in ein ausgewogenes Verhältnis kommen?"
Und letztlich ist immer noch ganz entscheidend: dass Sie hier in der Begleitung einen Raum haben, in dem Sie mit Distanz auf Situationen schauen können, um dann auch selbst entscheiden zu können, wie Sie die Situationen einordnen, für welche Sie "belastbarer" werden möchten, weil daran gerade nichts zu ändern ist, und welche Sie vielleicht doch "aussortieren", also abzugrenzen, welche Situationen akzeptiert werden, welche verändert werden, wo es auf eigene Bewertung ankommt, oder welche tatsächlich "geskippt" werden sollen.
Wenn Stress dauerhaft belastet, ist es ratsam, die eigenen Muster genauer zu betrachten.
Eine individuelle Begleitug unterstützt Sie dabei
Dabei geht es nicht um ein allgemeines Patentrezept, sondern um eine individuelle Betrachtung Ihrer persönlichen Situation.
Weitere Informatioen finden Sie unter
Stress ist ein komplexes Zusammenwirken aus biologischen, psychologischen und soziale Prozessen.
Stress zu verstehen bedeutet, nicht nur einzelne Symptome zu betrchten, sondern die Zusammenhänge zwischen Anforderungen, Bewertung, Nervensystem, Ressourcen und Lebensbedingungen zu erkennen.
Eine gesunde Stressregulation bedeutet nicht, Belastunggen vollständig auszuschließlichen. Entscheidend ist die Fähigkeit, mit Anfoderungen flexibel umgehen zu können, eigene Grenzen wahrzunehmen und ausreichend Räume fr Erholung und Regenereation zu schaffen.
Wenn Stress über längere Zeit belastet oder das Gefühl entsteht, den eigenen Umgang mit Anforderungen verändern zu möchten, unterstützt Sie eine professionelle Begleitug, individuelle Zusammenhänge zu verstehen und neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Wenn Sie Ihre persönliche Stresssituation reflektieren und Möglichkeiten für einen nachhaltigen Umgang mit Anforderungen entwickeln möchten, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme von Ihnen → Kontakt
In meiner Praxis begleite ich Erwachsene bei der Auseinandersetzung mit traumatischen Erfahrungen, belastenden Beziehungsmustern und Fragen rund um Selbstregulation und persönliche Entwicklung.
Dabei steht ein individuelles, ressourcenorientiertes Vorgehen im Mittelpunkt.
→ Gerne informiere ich Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch darüber, welche Form der Unterstützung zu Ihrer Situation passen könnte. Kontakt
→ mehr zur Stressbewältigung als Begleitung zur Veränderung
Die psychotherapeutische Begleitung kann sowohl in der Praxis in Spenge oder Bielefeld als auch online statt finden. Auch eine Kombination nach Bedarf ist möglich.
→ Praxis in Bielefeld (Gadderbaum/Bethel)
Vertraulicher Rahmen in beiden Formaten
wo Sie mich finden...
Sie finden mich für Präsenztermine in meiner Praxis in Spenge oder in Bielefeld. Ergänzend können Termine im Verlauf auch auch online statt finden.
PRIVATPRAXIS
Claudia Frenz
mobil: 01525 3966910
email: [email protected]
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie handelt es sich hier um Privatleistungen.
Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten in der Regel die Kosten (anteilig), setzen Sie sich dazu bitte mit Ihrer Versicherung in Verbindung.
Jahnstr. 45
32139 Spenge (Lenzinghausen)
Quellenhofweg 129a
33617 Bielefeld Gadderbaum (Bethel)
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, kann ein erstes Gespräch helfen, Ihre Situation einzuordnen.Sie können mich telefonisch oder per E-mail kontaktieren oder Kontaktformular nutzen.
Gerne können Sie natürlich auch schon einen Termin für eine Einzeltherapie vereinbaren, um Klarheit zu gewinnen, emotionale Stabilität zu entwickeln und persönliche Ressourcen zu stärken. Rufen Sie mich an für ein erstes unverbindliches Gespräch oder schreiben mir eine email. Gemeinsam klären wir, welcher Weg für Sie ein geeigneter sein kann....
Stress ist eine komplexe Reaktion des Organismus auf Anforderungen, die als herausfordernd oder belastend bewertet werden. Dabei wirken biologische, psychologische und soziale Faktoren zusammen.
Nein. Stress ist zunächst eine natürliche Anpassungsreaktion, die Menschen hilft, auf Anforderungen zu reagieren. Belastend ist insbesondere anhaltender Stress ohne ausreichende Erholung.
Bei Stress werden unter anderem das autonome Nervensystem und hormonelle Systeme aktiviert. Dadurch werden Energie, Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft erhöht.
Chronischer Stress bezeichnet eine länger andauernde Belastungssituation, bei der Aktivierung und Erholung dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten können.
Menschen bewerten Situationen unterschiedlich und verfügen über verschiedene Ressourcen, Erfahrungen und Bewältigungsmöglichkeiten.
Dauerhafte Belastung kann mit verschiedenen psychischen und körperlichen Auswirkungen verbunden sein. Dazu können beispielsweise Erschöpfung, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten oder eine erhöhte innere Anspannung gehören.
Chronische Stressbelastungen stellen einen Risikofaktor dar. Stress und Burnout sind jedoch nicht dasselbe und müssen fachlich voneinander unterschieden werden.
Eine Begleitung ist sinnvoll - und ratsam - , wenn Stress dauerhaft belastet, die Erholung eingeschränkt ist oder eigene Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichend greifen.
Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Belastungen und Stressmustern kann ein wichtiger Bestandteil der Burnout-Prävention sein. Dabei geht es darum, Warnsignale wahrzunehmen und langfristig gesundere Umgangsweisen zu entwickeln.
Die Begleitung ist in Spenge, im Raum Bielefeld sowie online möglich
Stress gehört zum menschlichen Leben. Er entsteht, wenn Anforderungen, Erwartungen oder innere Belastungen als herausfordernd erlebt werden und die eigenen Möglichkeiten zur Bewältigung nicht mehr ausreichen. Stressbewältigung bedeutet deshalb nicht nur, kurzfristig zur Ruhe zu kommen, sondern die eigenen Stressmuster zu verstehen, die Fähigkeit zur Selbstregulation zu stärken und langfristig einen gesünderen Umgang mit Belastungen zu entwickeln.
Wenn Stress über längere Zeit anhält, kann dies die psychische und körperliche Gesundheit beeinflussen. Schlafprobleme, innere Uruhe, Erschöpfung, Konzentratiosschwierigkeiten oder das Gefühl, dauerhaft unter Druck zu stehen, können Hinweise darauf sein, dass die bisherigen Strategien zur Bewältigung nicht mehr ausreichen.
Eine individuelle psychologische Begleitug unterstützt dabei, die persönlichen Belastungsfaktoren zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Stress zu entwickeln.